Wie läufts mit dem Nachbarn?

15Sep07

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Freundschaft, Liebe, Freude, Überraschung, Glück oder vielleicht doch Feindschaft, Hass, Demut und Pech? Wie ist die Beziehung zu Ihrer Nachbarschaft?

Erfahren Sie etwas Über die Mitmenschen der Lindemannstraße und Ihre Ansichtsweisen. Oder schildern Sie selbst Ihre Erfahrungen.



11 Antworten auf „Wie läufts mit dem Nachbarn?“

  1. 1 Anna Vagelpohl

    Liebe Besucher dieses Kommunikationsforums,
    ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und warte neugierig auf spannende Geschichten aus der Nachbarschaft. Allerdings bitte ich darum, Namen oder sonstige Daten nicht zu nennen (bzw. umzubenennen), um die Privatsphäre des Individuums zu schützen.
    Ansonsten ist jeder Klatsch und Tratsch gefragt!

    MfG
    Anna Vagelpohl

  2. 2 Luise van Brömmel

    Liebe Forumerstellerin,
    angesichts des schlechten Sommers, den wir hier in der Lindemannstrasse sowie im restlichen Deutschland verbringen mussten, möchte ich ein Lob auf die guten Indoor-Partys, aber eben auch die vereinzelten Gartenparty’s ( 04. August =o) ) aussprechen!
    Mit den richtigen Menschen um sich herum, wie ich Sie in unserer Lindemannstr. kennegelernt habe, kann man jede Laune des Wetters überstehen…

    Die nächsten kalten Nächte stehen bevor, erwartungsgemäß werden die Feten um so heißer!

    LG

  3. 3 Catti Groth

    Hallo ,
    hab heute abend einen interessanten Flyer im Briefkasten entdeckt, gut, das es mal wieder keine Rechnung war, und gleich mal auf die Seite geschaut.
    Finde die Idee klasse, ein kleines Forum exklusiv für die Lindemannstraße zu machen.
    Schaut man in die Fenster, und vom 4.Stock sieht man einige, ist abends doch eh entweder die Glotze oder der Rechner an. lg

  4. 4 Sebastian

    Hallo,
    nachdem ich den Flyer im Briefkasten entdeckt habe, dachte ich mir, ich besuche mal die Seite und schau nach was meine Nachbarn so zu kritisieren haben. Über die Leute in der Lindemannsstraße kann ich nur Gutes sagen, da ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht habe. Zwar wohne ich erst ein halbes Jahr hier, aber das ist ja nicht relevant. Ansonsten ist sehr laut hier, aufgrund der vielen Autos und anderen Verkehrsmitteln.
    Find die Aktion von der FH sehr gut und hoffe das noch viele von meinen Nachbarn den Mut haben, hier etwas zu kritisieren oder zu loben……… Lg

  5. 5 kati

    Hallo,
    auch ich war gespannt, was mich auf dieser Seite so erwartet…die Lindemannstraße als Kern des Kreuzviertels ist zwar dank der vielen, vielen Autos, die sekündlich über den Aspalt rollen, sicher nicht die ruhigste Gegend, doch trotzdem eine Straße, die ich liebe, seit ich hier wohne. Sie ist mitten drin im Geschehen, wir haben tolle Cafés direkt vor der Tür, wunderbare Pizzerien und interessante Leute im Haus und ums Haus herum. Möchte hier nicht weg und möchte diesen Ort gegen keinen anderen tauschen – hier fühl’ ich mich wohl und bin hab’ mein Zuhause!!

  6. 6 Jenny

    Hallöchen,

    eigentlich hab ich mich noch nie so richtig mit unserer Straße beschäftigt, aber wenn man schon mal direkt damit konfrontiert wird, macht man sich eigentlich schon ein paar Gedanken…

    Seit 2 Jahren wohnen mein Freund und ich bereits hier und fühlen uns auch relativ wohl. Wenn da nicht unser Vermieter wäre, der mit uns in einem Haus wohnt und zwar direkt unter uns.Aber dem nicht genug: Seine spießige Schwester wohnt direkt über uns! Schon bei unserem Einzug wurde uns klar gemacht, dass es sich um ein sehr ruhiges Haus handelt (quasi wie tot)und Parties und Lärm nicht gerne gesehen werden.
    Der Vermieter hat einen kleinen Sohn. Normalerweise hört man Kinder auch öfter mal spielen und lachen…nicht jedoch diesen kleinen Jungen. Ich kann an einer Hand abzählen, wie oft ich dieses Kind mal mit einem Ball in der Hand gesehen hab.
    Jaaaa…und die Schwester ist eine frustrierte, alleinerziehende Kettenraucherin (so sieht sie auch wirklich aus). Es ist mir unangenehm, ihr im Hausflur zu begegnen, da es schon fast an ein Wunder grenzt, wenn sie mal ein Lächeln über die Lippen bringen kann.

    Die einzigst herzensgute Seele in dieser Familie ist meiner Meinung nach die Frau des Vermieters! Dies und unsere schöne Wohnung ermutigt uns auch weiterhin, hier wohnenzubleiben.

    Sooo, tat mal richtig gut, seinen Frust loszuwerden.
    DANKE
    Jenny

  7. 7 Totti

    Ohne Frage: Es lässt sich schon gut leben in der Lindemannstraße. Ich find auch, dass das Potenzial an Leuten, die man eigentlich mal gerne kennenlernen würde, ziemlich groß ist. Aber irgendwie kommt es nie dazu. Die Offenheit ist leider so wenig ausgeprägt wie man es den Westfalen nachsagt und nicht so, wie man es im lebendigsten Viertel einer 600.000-Einwohner-Stadt erwarten könnte. Ärgernis Nr. 2 ist das Ausgehverhalten (was übrigens auf ganz Dortmund zutrifft): Menschen verabreden sich und sitzen dann den ganzen Abend mit den selben Leuten biertrinkend um einen Tisch herum. Ist für meinen Geschmack zu statisch und langweilig. Alleine ausgehen in Dortmund geht gar nicht. Aber es gibt auch keine vernünftigen Bars, in denen man locker ins Gespräch kommen könnte. Und die Musik – Katastrophe. Was defintiv fehlt, ist ein Programmkino. Um sich mal einen vernünftigen Film anzusehen, muss man in eines der abgerockten Nordstadt-Kinos gehen, deren Programm im übrigen auch nicht besser wird. Aber sonst… alles super!

  8. 8 Axel ausm Dritten

    Ich weiß, man darf hier eigentlich keine Namen nennen, aber was wäre die sonst so anonyme Lindemannstraße ohne den “Bürgermeister Lindemann”? Nein, ich mein nicht den Politiker Ernst Heinrich Lindemann, sondern die Kneipe. Hier wohnt Klaus. Oder besser gesagt wohnt er nicht hier, sondern er lebt hier. Denn schlafen tut er ja woanders.
    Klaus ist kein gewöhnlicher Kneipenbesitzer. Manche sagen, er sei dick, aber das stimmt nicht. Er ist nicht dick, sondern lustig! Und vor allem ist er die größte Tratschtante, die die Welt je gesehen hat. Seinen Blicken kann sich niemand entziehen. Passiert man die Kneipe auf der falschen Straßenseite, schwupps, kommt Klaus herausgeschossen, lacht einem sein Lachen ins Gesicht und erkundigt sich nach seinem Wohlbefinden. Er selbst hat natürlich auch immer was zu erzählen. Am liebsten die Geschichte mit dem Außenanstrich seines Hauses, als er den Malern… na die Geschichte müsst ihr euch schon persönlich erzählen lassen.
    Das Beste an Klaus ist aber, dass er nicht nur Tratschtante, sondern auch Überwachungskamera ist. Und so wird mein Fahrrad, dass ich auf der gegenüberliegenden Seite parke, nie gestohlen werden. Denn Klaus kennt nicht nur mich, sondern auch mein Fahrrad. Und sollte sich jemand Unbefugtes meinem Rad nähern, wird Klaus zur Stelle sein, aus der Tür gehechtet kommen und ihm ein kostenloses “Stößchen” servieren.

  9. 9 Nora

    Hallo liebe Bewohner der Lindemannstrasse,
    in den folgeneden Zeilen werde ich meine Geschichte erzählen…
    Alles begann im Mai 1958, ich wurde als Tochter einer Arbeiterfamilie geboren.
    In den ersten Jahren meines Lebens bin ich wohlbehütet und mit schützender Hand aufgewachsen, es waren viele Kinder hier zum spielen. Wir machten die ganze Gegend zu unserem Terirorium und entdeckten die Welt. Damals standen noch nicht so viele Häuser auf der Lindemannstrasse, sodass wir noch richtige Abenteuer erleben durften. Auf den Straßen fuhren vielleicht gerade einmal fünfzig Autos, am Tage! In den folgenden Jahren besuchte ich die Volksschule, auch hier verlief einiges anders im Gegensatz zu heute. Grundkentnisse wie Prozentrechnen und deutsche Geschichte geraten immer mehr in den Hintergrund, der Lehrstoff setzt sich vermehrt aus wissenschaftlichen Dingen zusammen. Viele der heutigen Jugendlichen möchten studieren, wobei unser Land auch wieder mehr auf’s Handwerk setzten muss. Bergbau und Co. sind längst Geschichte, was aber passiert mit unseren Dächern, Fassaden, längst abgenutzten Bädern, die schon lange überholt sein müssten!? Weiter führt meine Geschichte, die ich erzählen möchte in die Siebziger Jahre.
    Ja, das war eine wirklich flippige Zeit und niemand, der nicht dabei gewesen ist, kann es nachvollziehen. Mit vielen Freunden auch aus unserer Nachbarschaft habe ich gute Party’s verlebt. Vorbei die Zeit des “peace all over the world”-Fiebers, der Ernst des Lebens hatte mich schneller ein als mir lieb war…
    Verwandte von mir wurden im Osten eingesperrt, ein Besuch ihrerseits zu uns schien unmöglich. Ab und zu fuhren meine Eltern “rüber” und brachten ihnen verbotenerweise Geschenke mit, ich war nie dabei. In den folgenden Jahren habe ich eine gute Anstellung als Vorstandsvorsitzende eines großen Konzerns angenommen, finanziell hatte ich ins goldene Töpchen gegriffen, die Liebe allerdings blieb auf der Stecke! Meine Karriere ließ mir oftmals keine Zeit überhaupt darüber nachzudenken… Nun bin ich 49 Jahre, fast ein halbes Jahrhundert alt und wünsche mir manches anders gemacht zu haben…

    In diesem Sinne: “Eine Karriere macht nicht auf Dauer glücklich, für einige Jahre genießt man den Geldfluß, doch irgendwann holt Einen die Einsamkeit ein und man wünscht sich, glücklich-verheiratete Eisverkäuferin im Cafe´um die Ecke zu sein!”

    Getreu meinem Motto, “niemals den Kopf hängen lassen und immer nach vorn zu schauen”, werde ich die nächsten Jahre mit offenen Augen weiter durchs Leben gehen und wer weiß, vielleicht finde auch ich noch das Glück der Liebe auf den letzten Metern meines Lebens!

    Lasst euch nicht entmutigen, im Endeffekt ist jeder seines eigen Glückes Schmied!

  10. 10 jenny

    hallo, ich möchte gerne in “eure” strasse ziehen und würde gern wissen, wie es sich so mit der lautstärke wohnt, wenn man zimmer zur strasse hat und im sommer darufangwiesen ist, zb. mit offenem fenster zu schlafen.
    zu laut??
    da ist meine angst, dass ich mich nicht vernünftig in dne vier wänden unterhalten kann, weil die autos draußen so einen krach machen.
    erfahrungen????

  11. 11 Totti

    hi jenny,
    offenes Fenster auf Straßenseite ist nicht gut, selbst in der 3. Etage nicht. Aber wenn dein Schlafzimmer auf der Hinterhofseite liegt, hast du eigentlich keine Sorgen, weil sehr ruhig. Sofern Fenster vorne gut isoliert und hinten ausreichend Lüftungsmöglichkeiten.


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